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Du erstellst richtig tolles Therapiematerial? Du möchtest eine App programmieren oder ein Buch schreiben? Du träumst von deiner eigenen Internetplattform? Kurz: Du hast eine Idee, mit der du dich gerne selbst verwirklichen möchtest, aber weißt nicht so richtig wie du anfangen sollst? Keine Panik! Auf Logowiwi.de triffst du die richtigen Leute, findest hilfreiche Tipps und Motivation. Also worauf wartest du noch? Was ist dein großes Ding?


"Minimum Viable Products" in der Logopädie

Die Idee des MVP ist es ein "Minimal überlebensfähiges Produkt" zu haben, das mit möglichst geringem Aufwand und Kosten alle nötigen Grundanforderungen erfüllt und so extrem schnell am Markt positioniert werden kann. 

 

Es geht nicht darum, ein perfektes Produkt von Anfang an zu liefern, sondern das Ding erst einmal zu testen. Brauchen die Menschen das wirklich? Was fehlt ihnen am Produkt? Was ist überflüssig? Die frühe Konfrontation mit euren Kunden macht die Kunden dann zu euren Produktentwicklern. Ihr spart so wichtige Ressourcen und eure Käufer bekommen genau das, was sie brauchen. Doch Vorsicht! Schnelligkeit und Flexibilität sind wichtige Parameter bei einem MVP, aber die Qualität muss grundlegend dennoch stimmen, wenn ihr an den Markt geht. Ein misslungener Start in Sachen Produktqualität kann sonst langfristig euer Genickbruch sein. Besonders in der Logopädie ist es so wichtig sich die Therapeuten, die eure Produkte nutzen als Kritiker und Perfektionierer ins Boot zu holen. Für Webseiten, Internetplattformen, Apps, aber auch Therapiespiele und -materialien ist die Arbeit mit MVPs Goldwert, wenn man sie richtig einzusetzen weiß.

 

Kleiner Tipp: Trotzdem nichts verschenken! Wer einen Dienst länger kostenfrei nutzen konnte, wird sich nur eher widerwillig für eine spätere kostenpflichtige Variante entscheiden. Besser: Ein gutes Marketing und ständige Weiterentwicklung des Produkts für Bestandskunden.

 

Quelle: Silicon Valley, Christoph Keese (Gebundene Ausgabe, 2014)


"Das Eisenhower Prinzip"

Selbstorganisation auf Präsidentenart

Schritt 1: To-do-Liste machen

Schreib alle zu erledigen Aufgaben des Tages unsortiert auf.

 

Schritt 2: Raster (s.links) nachzeichnen

 

Schritt 3: Priorisieren!

Sortiere deine To-Dos nach:

1. dringend & wichtig

2. dringend & unwichtig

3. wichtig, aber nicht dringend

4. nicht wichtig und nicht dringend

 

Schritt 4: Loslegen!

Kümmere dich um deine Aufgaben, indem du erst alles aus 1, dann aus 2, 3 und erst zuletzt aus 4 bearbeitest.

 

Es funktioniert. Versprochen.      


5 Gründe zu gründen

1. Du tust das, was du liebst.

 

Du kannst dich selbst verwirklichen, kreativ austoben und das ganz so, wie du es dir vorstellst.

 

2. Du tust es für dich.

 

Mehr Freiheit geht nicht. Jede Entscheidung die du triffst, triffst du für dich. Jede Sekunde der Zeit, die du investierst, ist eine Investition in dich selbst.

 

3. Schaffe dir ein zweites Standbein.

 

Als Therapeut sind die beruflichen Möglichkeiten sowohl nach oben, als auch nach rechts und links sehr begrenzt. Erweiterst du deine berufliche Ausrichtung, erhöhst du auch deine persönliche Sicherheit.

 

4. Du besserst dein Gehalt auf.

 

Mit etwas, das Spaß macht noch zusätzliches Geld verdienen? Für viele, gerade in unserem Beruf, sicherlich eine attraktive Aussicht.

 

5. Verändere die Logopädie.

 

Unser Berufsbild ist einem erheblichen Wandel unterzogen. Sprachliche Anforderungen im Alltag unserer Patienten verändern sich stetig. Gestalte unsere Zukunft mit deinem Beitrag aktiv mit!

Das Teilzeit-Start up

Selbstständig zu sein verbinden viele mit finanzieller und persönlicher Unsicherheit. Den Schritt eine eigene Praxis zu gründen beispielsweise, wagen nur die wirklich Mutigen oder jene, die ein überschaubares Risiko eingehen. Kein Wunder, wenn man sich die derzeitige und auch vergangene berufspolitische Lage anschaut. Bei der Gründung eines anderen Unternehmens wie einem Verlag, einer kleinen Softwarefirma, einer Internetplattform oder auch eines Fortbildungsinstitutes ist es, wie ihr euch vorstellen könnt, nicht anders. Aber muss man gleich sein Angestelltenverhältnis an den Nagel hängen und sich in ein unwägbares Abenteuer stürzen? Besonders wer Familie und finanzielle Verpflichtungen hat, überlegt sich diesen Schritt lieber zweimal. Die gute Nachricht: Nein, muss man natürlich nicht. Selbstverständlich ist es möglich ein eigenes Start up ganz bequem neben seinem bestehenden Job zu gründen. Einzige Voraussetzungen sind der Spaß an der Sache, die Bereitschaft Zeit und Herzblut zu investieren und die Erlaubnis des Arbeitgebers. Solange ihr diesem übrigens keine Konkurrenz bietet und eure nebenberufliche Selbstständigkeit euer Arbeitsverhältnis nicht beeinträchtigt, darf er euch dies nicht verbieten. Ihr müsst ihn lediglich darüber in Kenntnis setzen, am besten schriftlich.

Branding

Leider reicht es nicht immer aus eine außergewöhnliche Idee zu haben, um auch erfolgreich zu sein.

Denn die Menschen müssen zum einen von eurem Produkt erfahren und es zum anderen qualitativ hoch einschätzen, um dafür auch Geld auszugeben. Ersteres lässt sich vor allem über Werbung und Vertriebswege beeinflussen, während letzteres natürlich über die Produktqualität selbst, aber auch die "Marke" gesteuert wird. Ohne eine funktionierende Marketingstrategie, werdet ihr nicht das gesamte Potenzial eurer genialen Idee ausschöpfen können. Dass die Qualität eures Produktes oder eurer Idee stimmt, setze ich an dieser Stelle einmal voraus. Beim so genannten Branding, also dem Herausbilden einer Marke, geht es nun darum, sich zu überlegen wofür euer Unternehmen steht. Branding umfasst dabei die Botschaften, die eure Produkte übermitteln sollen. Seid ihr jung & innovativ? Frech oder konservativ? Seid ihr eher nüchtern, technisch ausgerichtet oder kreativ? Setzt ihr auf Nachhaltigkeit? All das muss in eurem Unternehmensbild stimmig übermittelt werden. Ihr erreicht dies über euer Logo, euer Produktdesign, die Wahl eurer Sprache, eure Webseite, eure Zielgruppenauswahl, die Wahl eurer Werbeträger usw. Ein hoher Wiedererkennungswert ist beim Branding besonders wichtig.