# Werbung: Aus gegebenem Anlass und den jüngsten Ereignissen heraus, bezüglich der Verlinkung von Unternehmen auf Webseiten, möchte ich hier auf Nummer sicher gehen und darauf hinweisen, dass durch die Verlinkung der Start ups natürlich eine Form von Werbung stattfindet. Grundsätzlich dient diese Webseite allerdings der Vorstellung junger Unternehmen aus rein redaktioneller Sicht. Logowiwi wird dafür in keiner Weise finanziell entlohnt. Eine werbefreie Internetpräsenz gehört nach wie vor zu meinem Grundsätzen und soll euch ein störungsfreies Lesevergnügen ermöglichen. In diesem Sinne...


Die Eliah App

Weil jeder Mensch das Recht hat, gehört zu werden.

"Mir ist schwindelig."

"Ich brauche Hilfe beim Anziehen."

 

Die Eliah-App ist weit mehr als ein digitales Kommunikationsbuch. Mit ihrer innovativen Sprachausgabe und der kinderleichten Einrichtung ist sie so etwas wie der kleine Bruder des Sprachcomputers. Und das ganz unkompliziert und schnell verfügbar.

 

Aktuell können Kliniken die App noch kostenlos bis zum 31.07.2020 testen.

 

 

Verfügbar ist die App derzeit im App Store.

 

Tina & Dennis (Entwickler von Eliah)



Herz & Spatel

Shirts & Schönes für Logopäden

 

Heute mal in eigener Sache unterwegs. Wusstet ihr, dass die meisten Startups gegründet werden, weil man eine Idee zu seinem eigenen Problem hat? Herz & Spatel ist so eine Idee...

 

Ich habe jetzt echt lange genug vergeblich nach schönen Shirts für die Arbeit gesucht und genauso nach ausgefallenen Geschenken für befreundete Logos oder Kollegen. Also designe ich genau das jetzt selbst und ICH LIEBE ES!

 

Ich wünsche euch viel Freude beim Shoppen. Es wird noch Einiges kommen in diesem Jahr.

 

Besondere Highlights? Die "Limited Editions", welche immer nur für zwei Monate erhältlich sind und danach nie wieder sowie tolle Rabattaktionen.

 

Eure Anka

 



Memocorby

Im Interview mit Frau Dr. Elisabeth Dokalik-Jonak

Geschäftsführerin, Wissenschaftliche Leiterin

 

Memocorby in einem Satz.

 

Memocorby entwickelt multi-sensorische und multi-linguale, digitale Würfel für die Sprachtherapie von Schlaganfall- und Schädel-Hirn-Trauma Patienten, Demenzpatienten sowie für Kinder mit Logopädie-Bedarf zur Anwendung in der stationäre, ambulanten Sprachtherapie und, ab Mitte 2020, auch für e-health Sprachtherapie.

 

Die größten Hürden in der Entwicklungsphase?

 

Die größten Hürden waren die Finanzierung und die technische Entwicklung. Wir machen ja Hardware und Software. Das ist schon kompliziert und teuer. Aber diese Herausforderungen sind gelöst und wir starten nun mit dem Verkauf von Memocorby.

 


Von der Idee zum fertigen Produkt 

 

Memocorby ist aufgrund persönlicher und beruflicher Erfahrungen entstanden. Die erste Idee kam mir vor Jahren als ich aufgrund eines Unfalls für mehrere Wochen im Krankenhaus lag. Dort konnte ich aus nächster Nähe beobachten, wie engagiert Therapeuten und Pflegepersonal Schlaganfallpatienten betreuten, aber Sprachtherapie fand viel zu selten statt. Sowohl die österreichische als auch die Deutsche Gesellschaft für Neurologie empfiehlt 7 – 10 Einheiten an Sprachtherapie pro Woche! Dann verunglückte mein Bruder mit dem Mountain-Bike. Diagnose: Schädel-Hirn-Trauma mit nur 30 % Überlebenschance. Hier wurde mir so richtig bewusst, was es bedeutet Sprache und kognitive Fähigkeiten „neu“ lernen zu müssen.

 

Sehr viele Patienten brechen nach einem Aufenthalt in einer Reha-Klinik die Sprachtherapie vorzeitig ab. Therapiestunden sind teuer und vor allem im ländlichen Raum ist es oft schwierig eine/n LogopädIn zu finden. Deshalb haben wir eine digitale Lösung entwickelt, bei der PatientInnen unter Supervision einer LogopädIn mit validierten Therapieübungen mittels E-Health Anwendung behandelt werden können – wann immer, wo immer und so oft sie wollen. Aufgrund meiner beruflichen Erfahrung als Linguistin und Pädagogin sowie meiner neuro- wissenschaftlichen Forschungstätigkeit war mir bewusst, dass man Sprache nachhaltiger und effizienter (wieder-) erlernt, wenn man einen multi-sensorischen Lernansatz mit vielen Wiederholungen verfolgt – und dieser auch noch Spaß macht.

 

Dazu muss man wissen, dass Sprache sowohl von Kindern als auch älteren Menschen auf die gleiche Weise erlernt wird. Um in den Beruf zurückzukehren oder auch eine Teilnahme am sozialen Leben zu ermöglichen, ist es wichtig Sprache bei einer Aphasie rasch wieder zu erlernen. Ohne Sprache ist man isoliert. Das kann bis zu einer Depression führen. Auch für Demenzpatienten gilt, dass sie immer noch lernen können. Spracherhalt ist hier vorrangiges Ziel.

 

Ohne Unterstützung meiner beiden Geschäftspartner wäre Memocorby nicht möglich gewesen. Nikolaus Kerö ist verantwortlich für die technische Entwicklung von Memocorby und Barbara Piplits-Schneider unterstützt mich mit ihrem Fachwissen in allen anderen Unternehmensbereichen. Eine Person ist einfach nicht genug für so ein anspruchsvolles Projekt. Was uns alle drei eint ist, dass wir in unseren Familien bzw. unserem Freundeskreis persönlich Betroffene von Schlaganfall oder Demenz haben.

Was kommt als nächstes? 

 

Eines unserer zukünftigen Produktfeatures wird sein, persönliche Fotos und Namen der Kinder, des Ehepartners und der Pflegekraft hochladen zu können. Dann können wir sie in die Übungen einbauen und damit besser im Gedächtnis verankern. Weiters wollen wir Memocorby in mehrere Sprachen übersetzen, sodass Sprachtherapie in der Erstsprache möglich sein wird, auch wenn die Therapeutin die Sprache nicht spricht.

 

 

Was wir erreichen wollen.

 

Unser Ziel ist es Menschen mit Sprachstörungen zu helfen, Sprache rasch (wieder-) zu erlernen und ihre Therapeutinnen zu unterstützen. Bei der Therapie mit Memocorby geht es keineswegs darum, die Logopädin zu ersetzen, sondern vielmehr um eine Arbeitserleichterung und Effizienzsteigerung - sowohl für die Patienten als auch für die Logopäden, die Angehörigen und die Pflegekräfte, die Krankenhäuser und die Versicherungen. Wir haben in Österreich mehrere Individual- und Pilotstudien mit Memocorby durchgeführt (Neurologische Reha-Klinik Hochegg) und hatten auch bereits Gepräche mit Caritas Socialis und dem Fonds Soziales Wien, wie man Memocorby in seinen Tageszentren nutzen kann. Wir würden uns sehr freuen, auch mit den deutschen gemeinnützigen Sozialhilfeverbänden zusammen zu arbeiten.

 


 

Mandibulax ® ist ein neuartiges Therapiekonzept zur ganzheitlichen Behandlung einer CMD. Entwickler Marvin Eck ist nicht nur Logopäde, sondern auch gelernter Zahntechniker und Hypnose-Coach. Das Neue an Mandibulax ®? Der Ansatz vereint die klassische Arbeit an der craniomandibulären Muskulatur mit der Bearbeitung von psychischen Ursachen und Folgen, insbesondere dem Stressabbau.

 

„In Gesprächen mit Zahnärzten wurde schnell deutlich, dass ihnen genau das für ihre Patienten bisher gefehlt hat.“, sagt Marvin Eck. Genau das möchte er auch anderen Gründern mit auf den Weg geben: „Unbedingt den Bedarf vorher prüfen!“ Dass der Weg bis hin zum fertigen Therapiekonzept kein Spaziergang war, hat Marvin nicht vergessen. „Man kann vieles einfach nicht alleine machen. Beispiele hierfür sind das Design der Broschüre, die Gestaltung der Website oder die Kommunikation mit dem Patentamt. Von der Idee bis zur fertigen Broschüre sind ca. 9 Monate vergangen. Das war neben Familie und Praxisalltag oft sehr anstrengend.“ Zu den größten Stolpersteinen, aber für die weitere Entwicklung auch Meilensteinen, gehörte die Festlegung eines Namens. „Es war sehr schwer etwas zu entwickeln, was keinen Namen hat. Es hat sehr lange gedauert einen Passenden zu finden und ab dem Zeitpunkt als auch das Logo fertig war, habe ich immer gesehen, an was ich da eigentlich arbeite.“ Die erfolgreichen Behandlungen von CMD-Patienten mit dem neuen Konzept, haben die Weiterentwicklung immer vorangetrieben und die Motivation auch in den schwierigsten Phasen nicht enden lassen.

 

Fazit: Ein eigenes Therapiekonzept zu erarbeiten und zu vermarkten ist unternehmerisch eine echte Hausnummer. Ich ziehe den Hut und bedanke mich für die vielen ehrlichen Worte und den Blick hinter die Kulissen. Bisher gibt es das Konzept als Behandlungsmethode in Marvin Ecks Praxis. Ob Bücher, Vorträge oder sogar Fortbildungen folgen, lässt Marvin vorerst offen und verabschiedet sich nach dem ganzen Gründungsstress erst einmal in den Urlaub. 


Therapeutenbörse.de

Zwei Freunde, ein Problem und eine revolutionäre Idee. Mehr braucht es manchmal gar nicht. Die Therapeutenbörse ist das perfekte Beispiel dafür, dass es nicht immer darum geht, das Rad neu zu erfinden, sondern vor allem darum, Dinge besser zu machen.

Weil er mit den bestehenden Möglichkeiten zur Jobsuche nicht zufrieden war, entwickelt Ingo Kühnemund einfach eine ganz neue Plattform für Stellenangebote in Therapieberufen. Das Besondere? Neben einer genauen Umkreissuche, kann man sich entweder online oder mithilfe der angebotenen kostenlosen App ohne Anmeldung Favoriten speichern oder bestimmte Ergebnisse direkt auf das Smartphone senden lassen. Kein Durchsuchen von Facebookgruppen mehr, nur Stellenangebote aus dem ausgewählten Gebiet und die automatische Übermittlung von Suchergebnissen ohne lästigen Login. Einziges Manko bisher? Es gibt noch keine App für das iPhone und das Jobangebot ist aufgrund des erst frischen Firmenstarts noch im Aufbau. Kleines Schmankerl: Auch für Arbeitgeber sind die Inserate bislang vollkommen kostenlos. 



Silke Bernhardt hat eine Vision: Keine kurzfristig abgesagten Fortbildungen mehr. Sich online weiterbilden, wann immer man Zeit und Lust hat. Anfang des Jahres 2018 hat sie diesen Traum in die Tat umgesetzt und die Onlineakademie Memole ins Leben gerufen. Derzeit kann man hier vier Kurse absolvieren, mit dabei bereits große Namen wie Elke Rogge und Ronnie Gardiner. Weitere Kurse sind gerade in der Vorbereitung, denn die Fortbildungsschmiede von Silke schläft nie. Typisch für ein Start up Unternehmen sind übrigens auch die vielen neuen Ideen, Funktionen und Verbesserungen, die jeden Kurs ein kleines Stückchen besser machen als seine Vorgänger. Oben drauf gibt es noch einen spannenden, kostenlosen Blog, rund um die therapeutische Arbeit von Logos, Ergo und Physios mit dem steten Blick über den Tellerrand. Wer an dieser Stelle noch immer nicht genug hat, der kann sich auch gleich selbst als Dozent bei Memole bewerben.

 

Fazit: Alles in allem ein rundes Konzept mit einer mehr als herausragenden Gründerin. Der einzige Haken? Wer auf Fortbildungspunkte hofft, geht bei Onlinefortbildungen leider (noch) leer aus. Dafür gibt es aber ein schickes Zertifikat und natürlich jede Menge Wissen!


Du hast selbst ein Start up gegründet oder kennst jemanden, der hier ganz dringend vorgestellt werden muss? Dann schreib mir...